ART TO TAKE - Kleine Kunstmesse 2018

 

Eröffnung:  Freitag, 02. November, 19 Uhr

Begrüßung:

Bürgermeister der Stadt Iserlohn
Zur Kunst:

Prof. Katharina Mayer, Düsseldorf 

 

Ausstellung:

Samstag und Sonntag, 03. und 04. November,

jeweils 10 bis 17 Uhr

 

Lesung:

Sonntag, 04. November, 16 Uhr

H.D. Gölzenleuchter liest Gedichte aus seinem neuen Buch "Zeilensprünge Zeitensprünge" und andere Texte.

 

Veranstaltungsort:

Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf (Museum Barendorf)|Baarstraße 220-226 | Iserlohn

 

 

 

 

 

Teilnehmer 2018

 MASKENZAUBER                        ©Franz-Josef-Gärtner

 

Franz-Josef Gärtner interessiert der Mensch nicht in seiner Abbildhaftigkeit. So verzichtet er z. B. auf anatomische Richtigkeit, auf Plastizität und Detailgenauigkeit. Gärtner schafft sich durch Abstraktion Figuren, die Erspürtes, Gefühltes, Erahntes, Inneres „transportieren“. Die hellen Bildfiguren verlieren ihre Körperlichkeit und Schwere, es sind Menschen, die sich in ihrer gedanklichen, geistigen und gefühlten Wirklichkeit mitteilen. Die von dem Künstler geschaffenen Räume zielen darauf ab, die innere Befindlichkeit der Bildfiguren auch im Kontext erfahrbar zu machen. Die Beziehung von Figur und Raum ist für das Bildverständnis von grundlegender Bedeutung. Mit großer Sensibilität werden sowohl die Figuren als auch die Räume gestaltet. Mit Linien wird eine Akzentuierung, aber auch Rhythmisierung und belebte Stille bei Figuren und Raum geschaffen. Mit den Farben schafft der Künstler vielfältige Verknüpfungen zwischen Figur und Raum. Die hellen, zarten Farben mit einer Vielzahl von Farbnuancen vermitteln Leichtigkeit, Unbegrenztheit und Offenheit.
Hier wird Gärtners Ziel, ein Bild zu schaffen, das etwas Offenes, Geheimnisvolles behält, deutlich. Seine Bilder entziehen sich dem schnellen begreifenden Zugriff. Dem Betrachter wird viel Spielraum gegeben. Er erhält die Möglichkeit, eigene Gedanken, Erlebnisse, Erinnerugen und Gefühle in die Bilder einzubringen, um sie so noch persönlicher zu erleben.

 

 

GEHEIMNIS                                    © Franz-Josef-Gärtner

Herzliche Gratulation!

Am 2. Juli 2018 erhielt H.D. Gölzenleuchter den Landesverdienstorden des Landes NRW.

 

 NACHDENKEN ÜBER...                                                              ©H.D. Gölzenleuchter

 

 

Seine Holzschnitte stellt H.D. Gölzenleuchter in eine große Tradition, in der Namen wie HAP Grieshaber, Frans Masereel, der Holländer Werkman, Käthe Kollwitz oder die deutschen Expressionisten der Brücke eine vorrangige Rolle spielen. Seine Formensprache ist dabei zumeist plakativ, eindeutig, erzählerisch und aufrüttelnd – eine klare Position, abseits aller Trends und entgegengesetzt einer Auffassung von Kunst als l'art pour l'art.

In den vergangenen Jahren haben Experimente mit Fundmaterialien, Abfallholz, Bruchstücken, einen wichtigen Platz in seiner künstlerischen Produktion eingenommen.

Naturform, Zufall, eine eigene Poesie des Materials erweitern das Spektrum von Gölzenleuchters

Holzschnittkunst. Auch Malerei, und Zeichnung erhalten größere Bedeutung. Die geschnittene Holzplatte, der Druckstock, verwandelt sich in einigen Fällen zur eigenständigen plastischen Form, zum Flachrelief, zur Struktur.

Sepp Hickisch-Picard, in "Schnittwege", Hommage an H.D. Gölzenleuchter zum 65.Geburtstag

 

TRAUMBILD                              ©H.D. Gölzenleuchter

                                       

DER SCHREIBER                                                                  © Nowodworski

Die beweglichen Skulpturen und Objekte von Frauke und Dietmar Nowodworski bestehen aus Kompositionen unterschiedlichster alltäglicher Materialien. Durch die ungewöhnliche Zusammenstellung werden sie ihrer ursprünglichen Zweckmäßigkeit enthoben und erlangen auf diese Art und Weise eine neue Persönlichkeit. Die Materialien stammen aus unterschiedlichen Orten und Ländern, wurden gezielt ausgesucht und sind nicht dem Zufall überlassen.

In einer immer komplexeren Welt voll digitaler Reize und manipulierter Bilder gewinnt das Zurschaustellen authentischer Gegenstände als Rückkopplung in die physische Welt oder als Vermittlung von Sinnzusammenhängen eine besondere Bedeutung.
Kunst hat eine sich immer wandelnde Perspektive, frei von Zeit und Raum, die Verschmelzung von Realität und Fantasie, eine Reise der Veränderung.

KLANG und STILLE                                                                ©Nowodworski

 Nadelarbeit, blau | 2016                                                                                                             ©AMS

 

 

Im Wesentlichen sind es Stoffe oder Stoffteile, Papiere und vor allem Nadeln und ihre Lochspuren, die die Materialwelt von Angelika Schäfer kennzeichnen. Einmal sind es Nadelköpfe, die sich im Bildraum verteilen, einmal sind es die spitzen Enden, die herausstechen. Nadeln erhalten Raum, Bilder zu malen: Ungegenständliches, Zeichenhaftes, wiederkehrende Reihungen aus Fäden, Nadeln und Lochspuren. Durch Veränderung der Perspektive zeichnen Nadeln Schatten und erwecken den Eindruck von Strichzeichnungen, malen andere Bilder einer neuen Dimension, füllen das ganze Bild, gehen darüber hinaus.

 

 COLLAGE                                                                                                                                   ©AMS

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© Angelika M. Schäfer